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Auswandern

In die USA auswandern

Wichtig vorweg. Ich bin Reisender, kein Einwanderungsanwalt. Das hier ist keine Rechtsberatung, sondern eine Orientierung. Die konkreten Regeln, Fristen und Zahlen ändern sich laufend, gerade in den letzten Jahren wurde vieles verschärft. Verlass dich für alles Verbindliche immer auf die offiziellen Stellen weiter unten.

Klartext zuerst

Urlaub in den USA ist leicht. Dort leben ist eine ganz andere Welt. Die USA machen es niemandem einfach, einfach so hinzuziehen, und einen schnellen, sicheren Weg gibt es nicht. Wer auswandern will, braucht einen konkreten Grund, der ins Visumsystem passt, viel Geduld, oft viel Geld und in der Regel professionelle Hilfe. Die meisten spontanen Auswanderungsträume scheitern genau hier.

Die groben Wege

Diese Grundpfade gibt es seit Langem. Welche Voraussetzungen, Wartezeiten und Kosten gerade gelten, steht nur bei den offiziellen Stellen.

  • Über die Familie: Ein enger Verwandter oder Ehepartner mit US-Staatsbürgerschaft oder Green Card. Der häufigste, aber oft langwierige Weg.
  • Über den Arbeitgeber: Eine US-Firma stellt dich ein und sponsert dein Arbeitsvisum, oder dein Arbeitgeber versetzt dich in die USA. Gefragt sind meist gesuchte Qualifikationen.
  • Green-Card-Lotterie: Das Diversity-Visa-Programm verloste jahrelang eine begrenzte Zahl Green Cards, für viele die einzige realistische Chance, aber reine Glückssache. Achtung: Die US-Regierung hat das Programm zuletzt ausgesetzt, seine Zukunft ist offen. Ob gerade überhaupt eine Anmeldung läuft, steht nur auf der offiziellen Seite. Eine echte Teilnahme ist immer kostenlos.
  • Über Investition: Wer ein Unternehmen gründet oder größere Summen investiert, kann über Investorenvisa einen Weg finden. Das setzt erhebliches Kapital voraus.

Aktuelle Regeln nur von offiziellen Stellen

Weil sich die Details ständig ändern, nenne ich hier bewusst keine Zahlen, sondern die Quellen, die immer aktuell sind:

Eine Warnung dazu: Im Netz versprechen viele bezahlte Vermittler gegen Gebühr die Green Card. Die echte Lotterie ist kostenlos und läuft nur über die offizielle Regierungsseite. Sei skeptisch bei allem, was Geld für etwas verlangt, das offiziell gratis ist.

Mein Blick

Ich habe über die Jahre viel Zeit bei meiner Verwandtschaft in Florida verbracht, oft wochenlang. Das ist nah dran am amerikanischen Alltag und trotzdem etwas ganz anderes als auswandern. Als Tourist darfst du dich nur eine begrenzte Zeit im Land aufhalten, du darfst dort nicht arbeiten, und Dinge wie Krankenversicherung oder ein Konto sind ohne festen Status mühsam. Wer länger bleiben will, merkt schnell, wo die Grenze zwischen Besuchen und Leben verläuft.

Mein Rat aus der Distanz: Mach dir den Traum nicht kaputt, aber geh ihn nüchtern an. Kläre zuerst, welcher der Wege oben überhaupt zu dir passt, und hol dir für die Umsetzung jemanden, der sich auskennt. Auf eigene Faust und nach Hörensagen wird das nichts.

So klang es im Forum

Eindrücke von früher aus USA-TALK.DE, anonymisiert. Keine aktuellen Regeln, nur die Stimmung.

Nun kann das Abenteuer Auswandern beginnen. Dafür haben wir hier zum Glück eine Menge Leute, die den Schritt schon gemacht haben.
Ein Bekannter von mir, der ausgewandert ist, hat den ganzen Papierkram über einen US-Anwalt laufen lassen. Das hat einige tausend gekostet, aber er ist drüben.

Wer dort wirklich hin will, findet im durchsuchbaren Forum-Archiv noch viele weitere Berichte von Menschen, die es versucht haben. Im Archiv stöbern ›