Aus dem Forum
Die häufigsten Fehler bei USA-Reisen
Was Reisende im Forum USA-TALK.DE im Nachhinein bereut haben, gesammelt aus echten Beiträgen. Damit du sie nicht selbst machen musst.
Distanzen und Fahrzeiten unterschätzt
Auf der Karte sieht alles nah aus, doch auf den Highways fährst du langsamer als auf der Autobahn und brauchst überall länger als gedacht. Plane bei jeder Strecke Puffer für Pausen, Fotostopps und Staus ein, sonst sitzt du den halben Urlaub nur im Auto.
Zu viele Stationen geplant
Viele packen so viele Ziele in die Route, dass die Reise zur Hetzjagd wird und kaum Zeit zum Ankommen bleibt. Streiche lieber ein paar Punkte, dann wird aus einer stressigen Tour eine entspannte. Weniger ist hier oft mehr.
Zu wenig Zeit pro Ort
Wer nur durchrast, sieht die Mega-Highlights und fährt sofort weiter, ohne die Gegend zu erleben. Plane lieber zwei oder drei Nächte am selben Ort, statt jeden Tag das Hotel zu wechseln. Sonst bleibt am Ende das Gefühl, alles nur gestreift zu haben.
Hitze in der Wüste unterschätzt
Im Hochsommer klettern die Temperaturen im Death Valley und in den Wüstenregionen weit über vierzig Grad, da bist du schnell komplett ausgelaugt. Nimm immer reichlich Wasser mit und verlege Wanderungen in die frühen Morgenstunden. Manche Ziele meidet man in der heißesten Jahreszeit besser ganz.
Ankunftstag und Jetlag überschätzt
Nach dem langen Flug und der großen Zeitverschiebung geht am Abend rapide die Kurve nach unten und konzentriertes Fahren wird gefährlich. Plane für den ersten Tag keine lange Etappe ein und nimm ein Hotel nah am Flughafen oder höchstens eine Stunde entfernt. So startest du ausgeruht in den eigentlichen Roadtrip.
ESTA zu spät und falsch beantragt
Ohne gültige Einreisegenehmigung kommst du nicht in die Maschine, deshalb kümmere dich rechtzeitig vor dem Flug darum. Nutze ausschließlich die offizielle Behördenseite, denn drumherum tummeln sich teure Anbieter, die für dieselbe Sache ein Vielfaches verlangen. Achte auch darauf, dass die Genehmigung über deine gesamte Reisezeit hinaus gültig bleibt.
Einweggebühr beim Mietwagen übersehen
Gibst du den Wagen an einem anderen Ort zurück als du ihn geholt hast, schlägt oft eine saftige Einweggebühr zu Buche, die viele bei der Buchung übersehen. Auf manchen Strecken entfällt sie, auf anderen kostet sie mehr als ein zusätzlicher Flug. Vergleiche vorher, ob sich eine Rundtour zum selben Ort am Ende günstiger rechnet.
Kleingedrucktes der Mietwagenversicherung
Bei vielen Angeboten musst du im Schadensfall die Selbstbeteiligung erst selbst vorstrecken und dir das Geld später mühsam in Deutschland zurückholen. Das kann ein hoher Betrag sein und fällt sogar an, wenn du gar nicht schuld bist. Prüfe vor der Buchung genau, ob deine Karte im Schadensfall belastet wird.
Hochsaison und überfüllte Parks
In den Sommerferien und an Feiertagen sind die beliebten Nationalparks völlig überlaufen und die Unterkünfte vor Ort längst ausgebucht. Wer ohne Vorbuchung losfährt, sucht abends teuer und lange nach einem Zimmer. Plane zur Hauptsaison im Voraus oder weiche auf Mai und September aus, da ist es leerer, kühler und günstiger.
Trinkgeldkultur unterschätzt
In Restaurants und bei vielen Dienstleistungen gehört das Trinkgeld fest zum Lohn dazu und ist keine freiwillige Geste wie zuhause. Wer das nicht weiß, wirkt schnell knausrig oder gerät in unangenehme Situationen. Rechne diese Aufschläge von Anfang an in dein Budget ein.
Zu viel Bargeld dabei
Viele schleppen unnötig große Mengen Bargeld mit, obwohl du fast überall problemlos mit Karte zahlst. Nimm nur einen kleineren Betrag in kleinen Scheinen für Trinkgeld und Kleinigkeiten mit. Kläre vorher, ob deine Karte zum Abheben taugt, denn nicht jede funktioniert vor Ort an den Automaten.
Sonnenbrand am ersten Tag
Die Sonne brennt im Westen viel stärker, als es sich anfühlt, und ein dicker Sonnenbrand am Anfang vermiest dir die nächsten Tage. Creme dich früh und großzügig ein, auch bei Wind oder vermeintlich harmloser Bewölkung. Eine Kopfbedeckung gehört im Freien immer dazu.
Nur Highlights statt Umgebung
Wer von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit hetzt, verpasst die kleineren Orte und ruhigen Ecken abseits der üblichen Route. Gerade die weniger bekannten Parks und Plätze bleiben oft am stärksten in Erinnerung. Lass dir bewusst Zeit für das, was nicht in jedem Reiseführer steht.
Verstecktes Kleingedruckte bei Parkgebühren
In den Städten rechnen manche Parkhäuser nicht pro Stunde, sondern in kurzen Takten ab, sodass aus einem scheinbar günstigen Preis schnell ein teurer Spaß wird. Lies die Tafeln genau und schau, auf welchen Zeitraum sich die Angabe bezieht. Sonst staunst du beim Bezahlen über die Summe.
Mietwagen leer zurückgegeben
Gibst du den Wagen nicht vollgetankt zurück, berechnet der Vermieter den Sprit zu einem deutlich überhöhten Preis nach. Tanke also kurz vor der Rückgabe noch einmal voll und heb dir den Beleg auf. Achte beim Buchen außerdem darauf, welche Tankregelung im Vertrag steht.
Stadtverkehr in Metropolen unterschätzt
Auch innerhalb von Großstädten wie Los Angeles oder San Francisco sind die Wege weit und der Verkehr zur Rushhour ein zähes Geduldsspiel. Plane für Fahrten quer durch die Stadt mehr Zeit ein, als die Navigation verspricht. Sonst zerrinnt dir der Tag im Stau statt beim Sightseeing.
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