Der Mietwagen ist auf einer USA-Rundreise fast Pflicht, die Distanzen sind riesig und ein eigenes Auto ist die Freiheit schlechthin. Bei der Buchung gibt es aber ein paar Dinge, die über entspannten oder teuren Urlaub entscheiden.
Früh und im Paket buchen
Mietwagen sind oft am günstigsten, wenn du früh und über einen deutschen Veranstalter oder Vermittler buchst, idealerweise inklusive aller wichtigen Versicherungen. Vor Ort dazugebuchte Versicherungen sind deutlich teurer.
Die Versicherung ist das Wichtigste
Zwei Dinge müssen drin sein: eine Vollkasko ohne Selbstbehalt (CDW) und eine hohe Zusatzhaftpflicht (Supplemental Liability Insurance, SLI, am besten über eine Million US-Dollar). Die in den USA gesetzlich enthaltene Haftpflicht ist viel zu niedrig. Achte beim Buchen auf beides.
Das richtige Fahrzeug
Für zwei Personen mit Koffern ist ein Full Size oft die bessere Wahl als ein Mittelklassewagen, gerade bei größeren Hartschalenkoffern. Plane lieber etwas größer, US-Kofferräume sind oft kleiner als gedacht. Achte außerdem auf die Mietbedingungen: Fahrten auf Schotter- und unbefestigten Straßen sind bei vielen Anbietern nicht erlaubt, das kann im Südwesten eine Rolle spielen.
Tanken und Fahren
Tanken ist günstig, oft musst du aber zuerst innen zahlen oder eine US-Postleitzahl eingeben, die deine Karte nicht hat, dann hilft der Gang zur Kasse. Das Tempolimit wird ernst genommen, und an Vierwege-Stopps gilt: wer zuerst da war, fährt zuerst.
Maut und Parken
In manchen Regionen gibt es elektronische Maut ohne Bargeld. Kläre vor der Fahrt, ob dein Mietwagen einen Transponder hat und wie abgerechnet wird, sonst kommen später Gebühren dazu.


