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Kalifornien

Death Valley Nationalpark

Der heißeste, trockenste und tiefste Punkt Nordamerikas.

BundesstaatKalifornien
Park seit1994
Größerund 13650 km²
Eintrittrund 30 USD pro Fahrzeug (7 Tage), oder mit America-the-Beautiful-Pass
Zeit einplanenEin voller Tag, gut ab Las Vegas.

Death Valley ist ein Park der Superlative. Hier wurde die höchste Lufttemperatur der Erde gemessen, hier liegt mit dem Badwater Basin der tiefste Punkt Nordamerikas, 86 Meter unter dem Meeresspiegel. Und trotzdem hat diese lebensfeindliche Wüste eine eigene Schönheit: Salzpfannen bis zum Horizont, goldene Sanddünen, Felsen in vielen Farben. Eine Landschaft, die kaum von dieser Welt wirkt.

Salzpfannen bis zum Horizont, das ist das Badwater Basin.
Salzpfannen bis zum Horizont, das ist das Badwater Basin.

Die Höhepunkte liegen nah

Trotz der riesigen Fläche liegen die bekanntesten Orte gut erreichbar beieinander: der Zabriskie Point mit seinen gefalteten Hügeln, das Badwater Basin mit seiner Salzkruste, die Mesquite-Sanddünen und der bunte Artist Drive. An einem gut geplanten Tag schaffst du das Wichtigste.

Wann du kommen musst

Death Valley ist ein Winterziel. Von etwa November bis März ist es angenehm warm und Wanderungen sind möglich. Im Sommer wird es regelmäßig über 50 Grad heiß, dann ist der Aufenthalt im Freien gefährlich, und man bleibt im klimatisierten Auto.

Der Sonnenaufgang am Zabriskie Point

Im Forum immer wieder genannt: früh ins Tal, den Zabriskie Point zum Sonnenaufgang, wenn die Hügel zu glühen beginnen. Danach die kühleren Morgenstunden für Badwater und den Artist Drive nutzen.

Vorbereitung ist Pflicht

Tank voll, viel Wasser, kaum Handynetz. Death Valley ist groß und einsam, hier verlässt man sich besser nicht auf spontane Versorgung.

Die besten Aussichtspunkte

Was du nicht verpassen solltest.

Badwater Basin, Death Valley Nationalpark
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Badwater Basin

Der tiefste Punkt Nordamerikas, 86 Meter unter dem Meeresspiegel, eine endlose weiße Salzpfanne zum Hineinlaufen.

Route mit Google Maps
Zabriskie Point, Death Valley Nationalpark
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Zabriskie Point

Gefaltete, goldene Hügel, am schönsten zum Sonnenaufgang, wenn sie zu glühen beginnen.

Route mit Google Maps
Mesquite Flat Dunes, Death Valley Nationalpark
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Mesquite Flat Dunes

Klassische goldene Sanddünen, leicht erreichbar, am schönsten im weichen Morgen- oder Abendlicht.

Route mit Google Maps
Artists Palette, Death Valley Nationalpark
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Artists Palette

Eine kurze Panoramastraße vorbei an Hügeln in unwirklichen Farben, von Türkis bis Rosa.

Route mit Google Maps

Die großen Fragen aus dem Forum

Worüber auf USA-TALK.DE am meisten diskutiert wurde, mit dem Fazit der Community.

Death Valley als Tagesausflug ab Las Vegas?

Im Forum ein klares Ja. Früh los, Zabriskie zum Sonnenaufgang, dann die nahen Höhepunkte, das Wichtigste passt in einen Tag.

Wann fährt man hin?

Eindeutig im Winterhalbjahr. Von November bis März ist es angenehm, im Sommer mit über 50 Grad gefährlich.

In welcher Reihenfolge?

Bewährt: Zabriskie zum Sonnenaufgang, dann Badwater und Artist Drive in der kühlen Morgenzeit, die Dünen zum Abendlicht.

Lohnt der Umweg über Dantes View und Zabriskie oder fährt man besser unten herum?

Beide Routen haben Fans. Obenrum über Death Valley Junction nimmt man Zabriskie Point und Dantes View leicht mit, untenrum die Badwater Road gilt als die landschaftlich schönere Einfahrt.

Praktische Tipps aus dem Forum

Konkrete Ratschläge von Reisenden, die dort waren.

Zum Sonnenaufgang sind Dantes View, Zabriskie Point und die Dünen am schönsten. Für den Sonnenuntergang eignen sich neben Zabriskie und den Dünen auch die Artist Palette und der Aguereberry Point.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Wer von Las Vegas kommt und Zeit sparen will, fährt über Pahrump und Death Valley Junction rein. Wer es ruhiger und schöner mag, nimmt unten herum die Badwater Road über Shoshone.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Bis nach Los Angeles schafft man es vom Death Valley aus an einem Tag nicht. Plane lieber eine Übernachtung in Lone Pine oder Ridgecrest ein.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Wenn die Zeit knapp ist, lieber Dantes View statt Badwater nehmen. Badwater liegt nicht an der kurzen Strecke und kostet schnell eine zusätzliche Stunde.

aus dem Forum USA-TALK.DE

In der Nähe lohnt ein Abstecher zu einer Geisterstadt wie Rhyolite. Die ist nicht so kommerziell hergerichtet wie Calico mit seinen Andenkenläden.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Stimmen aus der Community

Was Reisende vor Ort erlebt haben.

Früh ins Death Valley, den Zabriskie Point zum Sonnenaufgang, dann die kleinen Dinge wie Badwater und den Artist Drive, so umgeht man die schlimmste Hitze.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Im Winter hatten wir 25 Grad und Sonne, da waren Wanderungen möglich, die im Sommer undenkbar wären.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Auf den Mesquite-Dünen im Morgenlicht, kaum eine Spur im Sand, das war einer der stillsten Momente der Reise.

aus dem Forum USA-TALK.DE

An Badwater hatten wir gefühlte hundert Grad, in echt waren es 111 Fahrenheit. Der Blick über die weiße Salzfläche am tiefsten Punkt der USA ist trotzdem ein Muss.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Den Artist Drive fand ich grandios, vor allem die eine Senke an der Artist Palette. Dort ist meist deutlich weniger los als an den bekannten Punkten, obwohl die Landschaft so eindrucksvoll ist.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Death Valley ist für mich einer der faszinierendsten Parks überhaupt. Fotomotive gibt es hier ohne Ende, von den Dünen über Badwater bis zum Devils Golf Course.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Im Sommer ist das Death Valley ehrlich gesagt ein Durchfahr Park. Schon die Überquerung der Panamint Mountains, die Einfahrt und ein paar Stopps bei Furnace Creek, Zabriskie Point und Badwater fressen schnell fünf, sechs Stunden.

aus dem Forum USA-TALK.DE

In Pahrump hat keiner unserer ZIP-Codes an den Tankstellen funktioniert. Mit halb leerem Tank sollte man hier wirklich nicht losfahren, das Tal ist riesig und die nächste Tankstelle weit.

aus dem Forum USA-TALK.DE

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Dez

Karte mit Aussichtspunkten

Park, Eingänge und die besten Aussichtspunkte auf einen Blick.

Beim Laden der Karte werden Daten (unter anderem deine IP-Adresse) an OpenStreetMap übertragen.

Offizielle Park-Karte

Die amtliche Karte des National Park Service. Zum Zoomen und Verschieben.

Karte: National Park Service, gemeinfrei.

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Wanderwege im Überblick

Von der kurzen Runde bis zur ausgiebigen Tagestour.

WegLängeDauerSchwierigkeitHinweis
Mesquite Flat Dunesfrei wählbar1 StdleichtIn die Dünen hineinlaufen, so weit man mag. Morgens und abends am schönsten, ohne fremde Spuren.
Golden Canyonrund 5 km2 Stdleicht bis mittelDurch eine goldene Schlucht zum Red Cathedral, eindrucksvoll und gut machbar.
Badwater Salt Flatfrei wählbar30 MinleichtHinaus auf die Salzkruste des tiefsten Punkts. Mittags wegen Hitze meiden.
Mosaic Canyonrund 6 km2 bis 3 StdmittelDurch eine enge Schlucht mit poliertem, marmorartigem Gestein.

Entfernungen und Fahrzeiten

So weit ist es zu den wichtigsten Orten der Umgebung.

VonEntfernungFahrzeit
Las Vegas190 kmca. 2 Std
Mammoth Lakes320 kmca. 3,5 Std
Yosemite (sommers)410 kmca. 5 Std
Los Angeles350 kmca. 4 Std

Wo übernachten

Mitten im Geschehen oder günstiger etwas außerhalb.

Furnace Creek

im Park, zentral

Die zentrale Oase mit Ranch und gehobener Lodge, gut gelegen für die Höhepunkte. Frühzeitig buchen.

Stovepipe Wells

im Park, westlich

Einfacheres Dorf nahe den Dünen, gute Alternative.

Pahrump

außerhalb, Richtung Vegas

Günstigere Hotels eine knappe Stunde entfernt, wenn im Park alles voll ist.

Geheimtipps und häufige Fehler

Was sich gelohnt hat und was man besser lässt.

Geheimtipps

  • Den Zabriskie Point zum Sonnenaufgang, das beste Licht des ganzen Tages.
  • Die Dünen früh morgens oder abends, dann ist der Sand kühl und unberührt.
  • Death Valley gut mit Las Vegas verbinden, nur zwei Stunden auseinander.

Häufige Fehler

  • Im Hochsommer lange im Freien sein. Über 50 Grad sind lebensgefährlich, dann nur kurze Stopps vom klimatisierten Auto aus.
  • Mit halb leerem Tank losfahren. Tankstellen sind selten und teuer, das Tal ist riesig.
  • Zu wenig Wasser dabei haben. Hier verdunstet alles schneller, als man trinkt.

Bilder

Zum Vergrößern anklicken.

Death Valley Nationalpark Death Valley Nationalpark Death Valley Nationalpark

Videos zum Thema

Erst auf Klick wird das Video von YouTube geladen. Vorher fließen keine Daten.

Death Valley, abwechslungsreiche Einöde, USA Roadtrip Westküste (spÄtzle to go)

Auf YouTube ansehen ↗

Mit dem Camper durch die USA: Sequoia, Death Valley und Grand Canyon (ARD/WDR Reisen)

Auf YouTube ansehen ↗

Death Valley und Zion, USA Roadtrip im Campervan (Amy Natalie)

Auf YouTube ansehen ↗

Death Valley National Park bei über 45 Grad (YourTravel.TV)

Auf YouTube ansehen ↗

Häufige Fragen

Wann sollte ich Death Valley besuchen?

Von November bis März. Im Sommer wird es regelmäßig über 50 Grad heiß und der Aufenthalt im Freien ist gefährlich.

Kann ich es als Tagesausflug ab Las Vegas machen?

Ja, gut. Es liegt nur rund zwei Stunden entfernt, die Höhepunkte schafft man an einem Tag.

Was muss ich beachten?

Vollen Tank, viel Wasser, kaum Handynetz. Im Sommer die Hitze ernst nehmen.

Was kostet der Eintritt?

Rund 30 USD pro Fahrzeug für sieben Tage, oder mit dem America-the-Beautiful-Pass.

In der Nähe

Gut kombinierbar auf einer Rundreise.

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