Yellowstone im Nordwesten Wyomings ist der erste Nationalpark der Welt, gegründet 1872, und bis heute einer der bekanntesten. Der Park sitzt auf einem gewaltigen Vulkan, und das sieht und spürt man überall: dampfende Geysire, blubbernde Schlammtöpfe und heiße Quellen in kräftigen Farben. Dazu eine Tierwelt wie sonst kaum irgendwo, mit Bisonherden, Elchen und Bären, und weite Landschaften. Ein, zwei Tage sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen.

Die farbigen heißen Quellen
Das Beeindruckendste sind für viele die heißen Quellen, allen voran die riesige Grand Prismatic Spring, die in Orange, Gelb und Türkis schillert. Dazu die Terrassen von Mammoth Hot Springs und unzählige dampfende Becken. Bleib auf den Holzstegen, der Boden ringsum ist dünn und brühend heiß.
Old Faithful und die Geysire
Bekannt ist der Geysir Old Faithful, der recht zuverlässig alle ein bis anderthalb Stunden ausbricht. Ein Klassiker, allerdings auch mit Wartezeit auf den einen Moment. Ringsum gibt es viele weitere, oft ruhigere Geysire und Quellen.
Tierwelt und Landschaft
In den weiten Tälern wie Hayden und Lamar ziehen Bisonherden, mit Glück sieht man Elche, Wölfe oder Bären. Dazu der tiefe, gelb leuchtende Grand Canyon of the Yellowstone mit seinen Wasserfällen und der weite Yellowstone Lake.
Hoch gelegen und kalt
Wichtig: Yellowstone liegt hoch, oft über 2.000 Meter. Selbst im Sommer wird es nachts empfindlich, manchmal eisig kalt. Wer zeltet, braucht unbedingt einen warmen Schlafsack. Und es ist Bärengebiet: Alles, was Bären anlocken könnte, gehört nachts sicher verstaut.


