Der Antelope Canyon ist eine schmale Schlucht, durch die sich das Tageslicht in weichen, fließenden Formen wälzt. Der Sandstein ist über Jahrtausende vom Wasser geschliffen worden und sieht aus wie erstarrte Wellen. Es ist einer der meistfotografierten Orte der Welt, und das hat seinen Grund.

Nur mit Navajo-Guide
Der Canyon liegt auf dem Land der Navajo, und betreten darfst du ihn nur mit einer ihrer geführten Touren. Allein hineinzugehen ist nicht möglich. Das schützt den fragilen Ort, und die Guides erzählen dabei ihre Geschichten.
Upper oder Lower
Es gibt zwei berühmte Teile. Der Upper Antelope Canyon ist ebenerdig, leichter zu gehen und bekannt für die senkrechten Lichtsäulen um die Mittagszeit. Der Lower Antelope Canyon ist enger, geht über Treppen und Leitern, ist meist günstiger und ruhiger.
Die Lichtstrahlen
Wenn im Sommer mittags die Sonne hoch steht, fallen die Lichtsäulen senkrecht durch die Öffnungen oben in die Schlucht. Das ist der Moment, für den die meisten kommen. Dafür braucht es die richtige Jahreszeit und die richtige Uhrzeit.
Früh buchen
Die Touren sind oft Wochen im Voraus ausgebucht, gerade im Sommer. Spontan klappt es selten. Plane das fest in deine Route ein.


