Monument Valley ist der Westen, wie ihn das Kino erfunden hat. Die freistehenden roten Felstürme ragen aus der flachen Wüste, und kaum ein Ort sieht so sehr nach Amerika aus wie dieser. Wer hier ankommt, hat das Bild schon hundertmal gesehen und steht trotzdem mit offenem Mund davor.

Land der Navajo
Das Tal liegt im Land der Navajo und wird von ihnen als Tribal Park verwaltet, nicht vom National Park Service. Der Eintritt geht direkt an die Navajo Nation. Das macht den Ort besonders: Du bist auf ihrem Land, mit ihren Geschichten.
Der Valley Drive
Eine raue Schotterpiste, der rund 27 Kilometer lange Valley Drive, führt in einer Schleife mitten zwischen die Felsen. Den darfst du mit dem eigenen Auto fahren, langsam und vorsichtig. Wer tiefer ins Tal will, zu Ecken, die für Selbstfahrer gesperrt sind, bucht eine Tour mit einem einheimischen Navajo-Guide.
Alles hängt am Licht
Früher Morgen und später Nachmittag verwandeln die Türme in lange Schatten und glühendes Rot. Mittags wirkt alles flacher und härter. Wer kann, bleibt über Nacht und erlebt Sonnenuntergang und Sonnenaufgang über den Mittens.
Der berühmteste Blick
Nördlich des Parks, am Highway 163, liegt der Forrest Gump Point. Die schnurgerade Straße, die auf die Felstürme zuläuft, ist eines der meistfotografierten Motive der USA.


