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Utah

Bryce Canyon

Ein Wald aus orangefarbenen Steinsäulen, viele finden ihn schöner als den großen Bruder.

BundesstaatUtah
Park seit1928
Größerund 145 km²
Eintrittca. 35 USD pro Fahrzeug (7 Tage), für Ausländer seit 2026 plus 100 USD pro Person
Zeit einplanenEin Tag für die Highlights, mit Wanderung zwei.

Bryce Canyon ist genau genommen gar kein Canyon, sondern eine Reihe natürlicher Amphitheater voller Hoodoos, dieser dünnen, orangeroten Steinsäulen. Viele kommen direkt vom Grand Canyon und sind überrascht, dass ihnen der kleinere Bryce noch besser gefällt.

Tausende Hoodoos, geformt von Frost und Wasser über Jahrtausende.
Tausende Hoodoos, geformt von Frost und Wasser über Jahrtausende.

Ein Wald aus Steinsäulen

Tausende Hoodoos stehen dicht an dicht im großen Amphitheater. Sie entstehen, weil der Frost den Fels Winter für Winter aufsprengt und das weichere Gestein wegwäscht. Bei Sonnenaufgang glühen sie in Orange und Rosa, der schönste Moment des Tages.

Hoch oben und kühl

Bryce liegt hoch, an der Kante bei rund 2.400 bis 2.700 Metern. Dadurch ist es selbst im Hochsommer angenehm, und im Winter liegt oft Schnee auf den roten Säulen, ein starker Kontrast. Unterschätze die Höhe aber nicht, schon eine kurze Steigung wird hier anstrengend.

Erst von oben, dann von unten

Vom Rim Trail an der Kante hast du den Überblick über das ganze Amphitheater. Richtig nah kommst du den Säulen aber erst, wenn du hinuntergehst, etwa über den Navajo Loop. Plötzlich stehst du mitten zwischen ihnen, und sie türmen sich über dir auf.

Früh lohnt sich

Der Park ist kleiner und voller, als man denkt. Wer früh zum Sonnenaufgang an Sunrise oder Sunset Point steht, hat das beste Licht und die größte Ruhe.

Die besten Aussichtspunkte

Was du nicht verpassen solltest.

Sunrise Point, Bryce Canyon
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Sunrise Point

Der klassische Platz für den Sonnenaufgang. Wenn die ersten Strahlen die Hoodoos treffen, glüht das ganze Amphitheater.

Route mit Google Maps
Sunset Point, Bryce Canyon
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Sunset Point

Trotz des Namens auch tagsüber großartig und Startpunkt des Navajo Loop. Von hier siehst du Thors Hammer.

Route mit Google Maps
Inspiration Point, Bryce Canyon
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Inspiration Point

Der weiteste Blick über das gesamte Amphitheater, auf mehreren Ebenen erreichbar. Viele bleiben nur am Sunset Point und verpassen ihn.

Route mit Google Maps
Navajo Loop Trail, Bryce Canyon
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Navajo Loop Trail

Der berühmte Abstieg in engen Serpentinen, vorbei an Thors Hammer und den hohen Wänden der Wall Street.

Route mit Google Maps

Die großen Fragen aus dem Forum

Worüber auf USA-TALK.DE am meisten diskutiert wurde, mit dem Fazit der Community.

Bryce oder Grand Canyon, was ist schöner?

Im Forum eine echte Streitfrage. Viele finden Bryce mit seinen Hoodoos sogar eindrucksvoller und persönlicher als die schiere Weite des Grand Canyon. Das Fazit fast immer: zwei völlig verschiedene Erlebnisse, beide lohnen sich.

Reicht ein Tag?

Für die Aussichtspunkte und eine Wanderung wie Queens Garden plus Navajo Loop reicht ein Tag gut. Wer Sonnenauf- und untergang mitnehmen will, plant eine Übernachtung ein.

Lohnt sich das frühe Aufstehen für den Sonnenaufgang?

Eindeutig ja. Wenn die ersten Strahlen die Hoodoos treffen, glüht das ganze Amphitheater. Genau dafür kommen viele ein zweites Mal.

Macht Bryce nach dem Grand Canyon überhaupt noch Eindruck?

Im Forum wird das immer wieder diskutiert, und die Mehrheit widerspricht klar. Bryce ist mit dem Grand Canyon gar nicht vergleichbar. Wo der Grand Canyon durch seine Größe besticht, aber von den Aussichtspunkten ähnliche Einblicke gibt, punktet Bryce mit Farbe und der Vielfalt der Hoodoo-Formationen, in die man auch leicht hineinlaufen kann. Manche Stimmen setzen Bryce sogar an die Spitze ihrer Rangfolge der Parks.

Praktische Tipps aus dem Forum

Konkrete Ratschläge von Reisenden, die dort waren.

Den Sonnenaufgang im Bryce schaust du am besten vom Sunset Point aus, nicht vom Sunrise Point. Das klingt widersinnig, ist aber im Vergleich wirklich die bessere Position. Die genaue Zeit erfährst du im Visitor Center.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Wenn du nur wenig Zeit hast, läuft die schönste kurze Runde vom Sunset Point über den Navajo Trail hinunter und den Queens Garden Trail zum Sunrise Point, zurück über den Rim Trail. Rechne mit anderthalb bis zwei Stunden.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Komm möglichst früh am Tag an, am besten gegen Mittag. Dann kannst du dir alle Aussichtspunkte ansehen und noch einen Gang in den Canyon machen, ohne zu hetzen. Wer erst um halb fünf am Nachmittag eintrifft und am nächsten Tag weiterfährt, sieht kaum etwas, weil es in den USA früher dunkel wird.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Auf dem Weg zwischen Page und Bryce lohnt sich ein Halt bei den Toadstool Hoodoos kurz hinter Milemarker 19 an der 89. Vom kleinen Parkplatz läuft man rund 15 bis 20 Minuten durch ein trockenes Flussbett, dann steht man vor schönsten Felsformationen, die auch am Nachmittag noch in der Sonne stehen.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Stimmen aus der Community

Was Reisende vor Ort erlebt haben.

Wir kamen direkt vom Grand Canyon und dachten, das lässt sich nicht mehr steigern. Bryce hat uns dann komplett umgehauen.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Der Navajo Loop ist ein Muss. Von der Kante ahnt man gar nicht, wie hoch die Säulen wirklich sind, bis man unten zwischen ihnen steht.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Im September war es oben morgens richtig kalt, Mütze nicht vergessen. Aber der Sonnenaufgang war jeden Frostgrad wert.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Bryce besticht schon mit der Farbe, rot in den verschiedensten Abstufungen. An den Aussichtspunkten gibt es unzählige Formen und Gesteinsformationen, und man kann problemlos ein Stück in den Canyon hineinlaufen. Wer behauptet, nach dem Grand Canyon brauche man den Bryce nicht mehr, kann auch gleich den Zion auslassen.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Vom Sunset Point bin ich den Navajo Trail hinunter und über den Queens Garden zurück zum Sunrise Point gelaufen, dann auf dem Rim Trail wieder zurück. Anderthalb bis zwei Stunden, und es lohnt sich absolut. Besonders der Queens Garden ist unglaublich, das muss man einmal gesehen haben.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Den Navajo Loop kann ich sehr empfehlen, aber nur als Warnung, wenn es geregnet hat oder gerade regnet. Die Wege sind dann glatt wie Schmierseife und es gibt keine Geländer. Ich durfte das selbst testen, beim Aufstieg drehten ganze Reisegruppen wieder um, weil es ihnen zu glatt war.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Auf der Fahrt Richtung Bryce wurden die Straßen links und rechts von hohen, roten bis gelben Felswänden gesäumt, in der Ferne leuchtete schon das rote Gestein. Allein das Durchfahren dieser Gegend war sensationell.

aus dem Forum USA-TALK.DE

Man darf nicht unterschätzen, dass der Park recht lang ist. Dicht beieinander liegen nur Sunset und Sunrise Point, die anderen Punkte sind ein gutes Stück weg, und man muss die Strecke wieder zurück, weil man Bryce nicht durchfahren kann wie den Zion oder den Grand Canyon.

aus dem Forum USA-TALK.DE

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Nov
-11°
Dez

Karte mit Aussichtspunkten

Park, Eingänge und die besten Aussichtspunkte auf einen Blick.

Beim Laden der Karte werden Daten (unter anderem deine IP-Adresse) an OpenStreetMap übertragen.

Offizielle Park-Karte

Die amtliche Karte des National Park Service. Zum Zoomen und Verschieben.

Karte: National Park Service, gemeinfrei.

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Wanderwege im Überblick

Von der kurzen Runde bis zur ausgiebigen Tagestour.

WegLängeDauerSchwierigkeitHinweis
Rim Trailbis 8,5 kmfrei wählbarleichtEben entlang der Kante zwischen den Aussichtspunkten, jederzeit gut und mit ständigem Blick ins Amphitheater.
Navajo Loop2,2 km1 bis 2 StdmittelDer Klassiker hinab durch die Wall Street, vorbei an Thors Hammer. Der Rückweg ist steil.
Queens Garden + Navajo Looprund 5 km2 bis 3 StdmittelDie beliebteste Kombi: sanft über Queens Garden hinab, steiler über den Navajo Loop wieder hoch.
Peekaboo Loop8,8 km3 bis 4 StdschwerLänger und ruhiger, mitten durch die Hoodoos. Wird auch von Reitern genutzt.

Entfernungen und Fahrzeiten

So weit ist es zu den wichtigsten Orten der Umgebung.

VonEntfernungFahrzeit
Zion Nationalpark125 kmca. 1,5 Std
Grand Canyon (North Rim)260 kmca. 2,5 Std
Capitol Reef180 kmca. 2 Std
Las Vegas420 kmca. 4 Std
Salt Lake City430 kmca. 4 Std

Wo übernachten

Mitten im Geschehen oder günstiger etwas außerhalb.

Bryce Canyon Lodge

im Park

Historische Lodge von 1925, direkt am Amphitheater. Sehr gefragt, Monate im Voraus buchen, nur im Sommer geöffnet.

Ruby's Inn

direkt am Parkeingang

Großes, bekanntes Haus gleich vor dem Park, mit allem drumherum. Leichter zu bekommen.

Tropic und Bryce Canyon City

wenige Minuten entfernt

Kleine Orte mit weiteren Motels und Lodges, oft günstiger als im Park.

Geheimtipps und häufige Fehler

Was sich gelohnt hat und was man besser lässt.

Geheimtipps

  • Queens Garden hinab und Navajo Loop hinauf gehen, so hast du den steilen Teil kurz im Aufstieg.
  • Inspiration Point für den weitesten Blick, dort sind weniger Leute als am Sunset Point.
  • Abends bleiben: Bryce hat einen der dunkelsten Sternenhimmel der USA, mit Ranger-Astronomieprogrammen.

Häufige Fehler

  • Nur an der Kante bleiben. Der eigentliche Zauber kommt erst beim Abstieg zwischen die Hoodoos.
  • Die Höhe unterschätzen. Über 2.700 Meter wird selbst eine kurze Steigung anstrengend.
  • Im Sommer zu leicht anziehen. Morgens an der Kante ist es oft empfindlich kühl.

Bilder

Zum Vergrößern anklicken.

Bryce Canyon Bryce Canyon Bryce Canyon

Videos zum Thema

Erst auf Klick wird das Video von YouTube geladen. Vorher fließen keine Daten.

Bryce Canyon Nationalpark Utah: Wallstreet und Queens Garden Trail (Life to go)

Auf YouTube ansehen ↗

Ein Tag im Bryce Canyon, ein surreales Erlebnis (Aramis Merlin)

Auf YouTube ansehen ↗

Häufige Fragen

Wie viel Zeit sollte ich einplanen?

Ein Tag reicht für die Aussichtspunkte und eine Wanderung. Mit Sonnenauf- und untergang lohnt sich eine Übernachtung.

Welche Wanderung lohnt sich am meisten?

Die Kombi aus Queens Garden und Navajo Loop, rund fünf Kilometer, führt mitten durch die Hoodoos und gilt als die schönste.

Wann ist die beste Reisezeit?

Spätes Frühjahr bis Herbst. Im Winter ist es verschneit und besonders fotogen, aber kalt und teils eingeschränkt.

Was kostet der Eintritt?

Rund 35 USD pro Fahrzeug für sieben Tage, oder mit dem America-the-Beautiful-Pass abgedeckt.

In der Nähe

Gut kombinierbar auf einer Rundreise.

Im direkten Vergleich

Schwer zu entscheiden? Diese Gegenüberstellung hilft.

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