Bryce Canyon ist genau genommen gar kein Canyon, sondern eine Reihe natürlicher Amphitheater voller Hoodoos, dieser dünnen, orangeroten Steinsäulen. Viele kommen direkt vom Grand Canyon und sind überrascht, dass ihnen der kleinere Bryce noch besser gefällt.

Ein Wald aus Steinsäulen
Tausende Hoodoos stehen dicht an dicht im großen Amphitheater. Sie entstehen, weil der Frost den Fels Winter für Winter aufsprengt und das weichere Gestein wegwäscht. Bei Sonnenaufgang glühen sie in Orange und Rosa, der schönste Moment des Tages.
Hoch oben und kühl
Bryce liegt hoch, an der Kante bei rund 2.400 bis 2.700 Metern. Dadurch ist es selbst im Hochsommer angenehm, und im Winter liegt oft Schnee auf den roten Säulen, ein starker Kontrast. Unterschätze die Höhe aber nicht, schon eine kurze Steigung wird hier anstrengend.
Erst von oben, dann von unten
Vom Rim Trail an der Kante hast du den Überblick über das ganze Amphitheater. Richtig nah kommst du den Säulen aber erst, wenn du hinuntergehst, etwa über den Navajo Loop. Plötzlich stehst du mitten zwischen ihnen, und sie türmen sich über dir auf.
Früh lohnt sich
Der Park ist kleiner und voller, als man denkt. Wer früh zum Sonnenaufgang an Sunrise oder Sunset Point steht, hat das beste Licht und die größte Ruhe.


