White Sands in New Mexico ist eines der ungewöhnlichsten Naturgebiete der USA: ein Meer aus blendend weißen Dünen, so weit das Auge reicht. Es ist das größte Gipsdünenfeld der Welt, feiner weißer Gipssand, der sich anfühlt wie Schnee und in der Sonne fast unwirklich leuchtet. Seit 2019 ist das frühere National Monument ein eigener Nationalpark. Für viele, die einmal hier waren, ist es einer der schönsten und fotogensten Orte des ganzen Westens.

Durch die Dünen
Vom Visitor Center führt der acht Meilen lange Dunes Drive mitten ins weiße Meer. Unterwegs gibt es Parkplätze zum Aussteigen: zum Spazieren über die Dünen, für ein Picknick oder einfach, um in dieser stillen weißen Weite zu stehen.
Rodeln auf Sand
Das große Vergnügen ist das Rodeln: Mit einer runden Plastikscheibe geht es die steilen Dünen hinunter. Schlitten gibt es im Shop am Visitor Center oder im nahen Alamogordo zu kaufen. Spaß für Groß und Klein.
Der Sonnenuntergang
Am schönsten ist White Sands zum Sonnenuntergang, wenn das Licht warm wird und die Dünen in Rosa und Gold tauchen. Wer kann, plant den Besuch so, dass er bis zum Sunset bleibt.
Lage und Wetter
White Sands liegt im Süden New Mexicos bei Alamogordo, etwas abseits der großen Routen. Tagsüber kann es heiß werden, und das Erlebnis hängt stark vom Wetter ab: Bei blauem Himmel wirkt es am besten. Der Park grenzt an ein militärisches Sperrgebiet, weshalb die Straße gelegentlich für Raketentests kurz gesperrt wird.


