Zion ist anders als die anderen Parks im Südwesten. Hier stehst du nicht oben am Rand und schaust hinab, sondern unten im Tal und blickst an gewaltigen, bis zu achthundert Meter hohen Felswänden hinauf. Dazu der grüne Talboden und der Virgin River, der sich hindurchschlängelt. Das macht Zion zum vielleicht abwechslungsreichsten Wanderpark der Region.

Der Pendelbus im Canyon
Von etwa März bis November ist die Scenic Drive durch den eigentlichen Zion Canyon für Privatautos gesperrt. Stattdessen fährst du mit dem kostenlosen Pendelbus, der an allen Wanderstartpunkten hält. Klingt einschränkend, ist aber angenehm: weniger Verkehr, keine Parkplatzsuche, mehr Ruhe.
Wandern ist hier das Ziel
Anders als am Grand Canyon, wo viele nur an die Kante treten, lebt Zion vom Loslaufen. Vom gemütlichen Uferweg bis zur ausgesetzten Kletterpartie ist alles dabei. Die bekanntesten Wege sind Angels Landing und die Narrows.
Springdale vor der Tür
Direkt am Südeingang liegt der hübsche Ort Springdale mit Hotels, Restaurants und Ausrüstungsverleih. Von dort fährt der Bus bis zum Visitor Center, im Park selbst brauchst du kein Auto.
Wann du kommen solltest
Frühjahr und Herbst sind ideal. Der Hochsommer ist heiß und voll, dann hilft ein früher Start. Im Winter ist es ruhig und im Tal oft mild, höhere Wege können aber vereist sein.


